Die Abkürzung auf dem Weg in die Zukunft

Na, waren Sie schon im Silicon Valley? Vielleicht auf einer dieser hippen Ausflüge für Manager? Wo Sie von Beratern zu Google, Airbnb und Uber geschleift werden. Noch nicht? Gut, das ist auch gar nicht nötig. Gehen Sie einfach in das nächste IKEA Möbelhaus. Oder laden Sie sich die App von Airbnb auf Ihr Smartphone. Und dann schauen Sie sich das Geschäftsmodell, die Kundenansprache, das Design, die Nutzererfahrung, die Werbung, den Bestellvorgang und die Zahlungsmöglichkeiten an. Erfolgreiche Beispiele finden wir überall – nicht nur in Kalifornien oder China. Wir nutzen selbst jeden Tag innovative Angebote, ohne zu erkennen, warum sie erfolgreich sind.

„Irgendwer hat irgendwann und irgendwo schon unsere Probleme gelöst.“

Weil wir blind, taub und zufrieden unsere altersschwache Cashcow zu Tode melken! Wann haben Sie das Geschäftsmodell Ihres Unternehmens zuletzt mit einem Upgrade versehen? (…) Die vergangenen Jahre werden nicht in Vergessenheit geraten, sondern Spuren hinterlassen. Wir können nicht einfach zurück spulen auf 2019.

Willkommen in der Zukunft!

Es wird Zeit, dass wir unsere Unternehmen fit für diese neue Wirklichkeit machen. Dafür benötigen wir Ideen. Schnell und in großer Zahl. Und wir benötigen den Mut, gravierende Veränderungen zu wagen. Innovation ohne Risiken und Nebenwirkungen? Gibt’s nicht! Hier kommt das Mittel gegen Bedenken und Ausreden: bereits etablierte Lösungen aus fremden Branchen.

„Alexa! Welches Jahr haben wir?“

„Aktuell haben wir das Jahr 2022!“

Wie groß ist wohl die Wahrscheinlichkeit, dass wir auf ein Problem stoßen, das noch niemand zuvor hatte? Genau! Verschwindend gering. Und das ist ein großer – ein GIGANTISCHER – Vorteil. Denn wir müssen nicht bei null anfangen. Wir müssen lediglich herausfinden, wer unser Problem – oder ein ähnliches– schon gelöst hat. (…)

Deshalb habe ich die Innovationsmethode „Reverse Innovation Design“ entwickelt. Mit den Kartensets und dem spielerischen Ansatz ist ein Workshop wie eine Reise ins Silicon Valley – für das gesamte Team. Das Ergebnis ist eine ganze Wand gespickt mit konkreten Ideen, die am nächsten Tag umgesetzt werden können.(…)

„Wer sich später nicht für seine ersten Versuche schämt, dem mangelt es an Risikobereitschaft.“

Vor dem Erfolg kommt der Crashtest. Und nach den ersten Tests mit echten Kunden kommt die Lernphase. (…) Dabei stärken interne Innovationsinitiativen die Fähigkeit, dauerhaft neue Ideen zu finden. Ideen für Produkte und Services, die Kunden wirklich wollen. Kunden sind Richter, Henker und Geschworene, wenn es um unsere Angebote geht. Und um Ideen für Geschäftsmodelle. Produkte erfinden können wir in Deutschland. Prozesse vereinfachen? Kein Problem für uns. Aber wenn es um Geschäftsmodelle geht, spielen wir nur in der Kreisklasse. (…)

Jetzt liegt es an Ihnen. Werden Sie mutiger. Risikofreudiger. Experimentierfreudiger. Verlegen Sie Ihre Ideen-Workshops auf den Montagmorgen. Demonstrieren Sie, dass die Zukunft in Ihrem Unternehmen kein Schattendasein führt.(…).

Apropos »Team«

Laden Sie nicht die üblichen „Verdächtigen“ zu ihren Innovations-Tagen ein. Gehen Sie auch hier mutig und entschlossen neue Wege! Vergessen Sie Hierarchien. Die Auszubildende, der Hausmeister, die neue Mitarbeiterin gehören in Ihr „Inno-Team“ genauso wie externe Ideengeber, Kunden und Geschäftspartner. (…)

Aber dafür benötigen Ihre Leute Freiräume (Zeit & Geld). Im Jahr 2019 haben deutsche Firmen ihren Mitarbeitenden im Schnitt rund 18,3 Stunden für Weiterbildungen zur Verfügung gestellt. 18,3 STUNDEN! In einem Jahr! Das entspricht ca. einem Prozent der Arbeitszeit. (…)

Dabei macht ein 7. Sinn für Ideen Sie und Ihr Unternehmen unschlagbar und krisensicher. Denn mit einem Vorrat an Ideen wissen Sie immer, was Sie als Nächstes tun werden.

Diese Zukunftsfähigkeit stärkt zudem das Vertrauen von Inhabern, Gesellschaftern, Aktionären, Investoren, Geschäftspartnern, Lieferanten, Mitarbeitenden und – der Kundschaft!

Bleiben Sie neugierig. Stellen Sie mehr Fragen und nehmen Sie sich mehr Zeit für die Zukunft!

Der vollständige Artikel erschien in den PRAXISTIPPS Kundenkommunikation “Arbeit ist kein Ort”
shop.aixvox.com

Stephan Mallmann ist Ideenaktivist, Innovator und Keynote-Speaker und seit 2003 Solopreneur. 2017 gründete er das ProTransform-Institut und entwickelte die Innovationsmethode »Reverse Innovation Design«. In seiner Akademie etabliert er die Methode bei Führungskräften und Unternehmern, die so zu vorausschauenden und agilen Vorreitern werden. Als Vortragsredner bei Kammern, Verbänden, Instituten und in Konzernen macht er den Zu- hörenden deutlich, wie jeder spielerisch zukunftsfähige Geschäftsmodelle entwickeln kann.

stephan.mallmann@protransform.org
www.protransform.org

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