Teilnahme an Vorlesung über den Laptop per Videokonferenz

Die Corona-Krise hat Tausende ins Homeoffice verbannt und soziale Kontakte auf ein Minimum reduziert. Die Nutzung von Apps und Plattformen für Video-Kommunikation ist daher auf ein Rekordmaß angestiegen. Menschen nutzen Videotelefonie und Konferenzen nicht nur für die tägliche Arbeit, sondern auch, um Geschäfte zu tätigen, Kurse zu unterrichten, sich mit Ärzten zu treffen und mit Freunden in Kontakt zu bleiben. Umso wichtiger ist es, dass diese Lösungen vertrauenswürdig sind. Aktuelle Meldungen u.a. zum beliebten Zoom legen aber die Vermutung nahe, dass einige Apps die Privatsphäre und Sicherheit der Benutzer nicht immer respektieren.

Um einen Überblick über verfügbare Lösungen und deren Datenschutz- und Sicherheitsfunktionen und -mängel zu geben, hat Mozilla einen Leitfaden veröffentlicht. Verbraucher können diese Informationen nutzen, um Apps auszuwählen, mit denen sie sich wohlfühlen – und um solche zu vermeiden, die sie unheimlich finden.

Lesen Sie den Leitfaden

Mozilla-Forscher haben insgesamt 15 Apps unter die Lupe genommen, von Zoom über Skype bis HouseParty und Discord. Die Experten beantworteten wichtige Fragen wie „Gibt die App Benutzerdaten weiter – und wenn ja, an wen?“, „Werden die Nutzer benachrichtigt, wenn Meetings aufgezeichnet werden?“ Und viele andere.

Der Leitfaden beantwortet auch die Frage, ob die Apps die Mindestsicherheitsstandards von Mozilla erfüllen oder nicht. Diese Richtlinien beinhalten: Die Verwendung von Verschlüsselung, die Bereitstellung von Sicherheits-Updates, die Forderung nach starken Passwörtern, der Umgang mit Schwachstellen und die Einführung einer Datenschutzrichtlinie.

Insgesamt erfüllten 12 Anwendungen die Mindestsicherheitsstandards von Mozilla: Zoom, Google Duo/HangoutsMeet, Apple FaceTime, Skype, Facebook Messenger, WhatsApp, Jitsi Meet, Signal, Microsoft Teams, BlueJeans, GoTo Meeting und Cisco WebEx.

Drei Produkte erfüllten nicht die Mindestsicherheitsstandards von Mozilla: Houseparty, Discord und Doxy.me.

Welche Apps empfehlenswert sind welche Risiken Sie noch im Hinterkopf haben sollten, lesen Sie hier.

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