Ob Home, Host oder Hood – Arbeitsorte brauchen Qualität

Ruckzuck waren auch die im vergangenen Jahr im Homeoffice, für die das bis dahin nie erlaubt war. Aus Gründen – des Datenschutzes zum Beispiel. Homeoffice war plötzlich möglich, wo vorher Anwesenheit als oberstes Gebot und Leistungskennzahl galt.

In den vergangenen Jahrzehnten haben sich Unternehmen und ihre Einstellung zur Arbeit noch nie so schnell verändert wie in den vergangenen Monaten. Eine noch nie dagewesene Digitalisierungswelle hat die Erwerbsarbeit erfasst und teilweise über Nacht regelrecht auf den Kopf gestellt. Diesen Wandel und die große Bereitschaft zur Veränderung haben einige Unternehmen längst genutzt, langfristig tragfähige, wertschätzende, wirtschaftliche und visionäre Konzepte für Arbeit und Arbeitswelt zu entwickeln und umzusetzen.

Dabei geht es heute und in der Zukunft vermehrt auch darum, verschiedene Arbeitsorte unter einen Hut zu bringen: die Zentrale (Host) als sinnstiftende Heimat der Arbeitgebermarke, die wohnortnahe Arbeitsstätte in der eigenen „Hood“, die Familie und Beruf perfekt verbinden lässt und vielleicht so manche längst „abgeschriebene“ Immobilie wieder zum Leben erweckt. Und natürlich das Homeoffice, das auch in der Zukunft einen hohen Stellenwert für viele haben wird und natürlich in der gestalterischen Verantwortung des Unternehmens liegt. Das Konzept heißt „H3O“ – für Host, Hood und Homeoffice. Alle drei Orte machen zusammen die Arbeitswelt der Zukunft aus. Das hat Folgen – für die Menschen, die Städte und den ländlichen Raum.

Die Arbeitgebermarke prägt der Host

Wertschätzend, wirtschaftlich und visionär ist der zentrale Standort: Er bietet nicht nur Raum für Arbeit, sondern stiftet gleichsam Sinn. Der Zusammenhang von Arbeit, Arbeitgebermarke und Kunden wird sicht- und erlebbar. Der Host bietet flexible Flächen für Kreativität, gemeinsame Innovation und Austausch.

Er bietet Arbeitsplätze für Konzentration, Kommunikation und Kollaboration. Er ist das pulsierende Herz der Unternehmung. Alle diese Funktionen werden auch in der Zukunft in Bürogebäuden ihre Heimat haben. Gut erreichbar, attraktiv für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und mit hoher Strahlkraft gegenüber Kunden und Interessenten sind diese Unternehmensstandorte in hohem Maße imagebildend.

Der Host hat nichts gemein mit klassischen Büros oder seelenlosen Großraumbüros, die heute niemand mehr braucht: Offene, kommunikative Arbeitswelten funktionieren hinsichtlich Licht, Luft und Raum. Mitarbeiter haben Raum für die Entwicklung ihrer Tätigkeiten. Diese Arbeitswelt erfüllt den Begriff des Hosts wortwörtlich mit Leben. Sie ist in hohem Maße menschlich und wertschätzend, sie fördert das Miteinander und lädt ein. Zum Austausch, zur Gemeinschaft, zur Leistung. Der Host gibt der Qualität von Arbeit und Arbeitswelt ein Zuhause.

Leben, Arbeiten und Kundenkontakt in der eigenen Hood

Praktisch und attraktiv sind kleine, dezentrale Standorte. Der Arbeitsort in Wohnortnähe ist Service für Mitarbeiter und Kunden. In der Hood bitten Szene-Gastronomie oder Pop-up-Store zum zwanglosen Austausch. Einige Arbeitsplätze für Mitarbeiter aus der Umgebung ersparen den Beschäftigten lange Anfahrtswege.

Alles das bringt der Satellit im Corporate Design des Unternehmens zusammen. Auch er lädt mit seinem Serviceangebot ein – Mitarbeiter wie Kunden.

Ganz praktisch könnte dies die Zukunft für die Bankfiliale am Rand der Eifel oder des Thüringer Walds sein: Im Erdgeschoss sind nicht nur seelenlose Bankautomaten, sondern die Fläche bringt Bankgeschäfte und Erlebnisqualität zusammen. Im ersten Stock ist ein „kleiner Host“ für Mitarbeiter aus der Region, die dieses abwechselnd mit Homeoffice oder der Arbeit in der Zentrale nutzen. So ist die Bank für den Kunden in der Fläche unmittelbar erlebbar und erreichbar. Und für die Mitarbeiter fallen lange Fahrwege weg. Die Gemeinde profitiert obendrein: Bank, Arbeitsplätze und Gastronomie sind drei gute Argumente für dieses Konzept.

Ergonomie, Sicherheit und Freiheit im Homeoffice

Das dritte „H“ ist das in der Corona-Krise zum Standard avancierte Homeoffice. Viele Unternehmen und Mitarbeiter haben Gefallen gefunden an der Arbeit in den eigenen vier Wänden. Der Kulturwandel hin zum Homeoffice wird sich aber erst in den kommenden Monaten vollziehen. Die Aufgabe ist, Mitarbeitern das richtige Handwerkszeug für Produktivität und Erfolg mitzugeben. Hier schaffen „coole Module“ für das Zuhause die Verbindung zum Arbeitgeber – funktional durch optimale IT-Anbindung und emotional durch außergewöhnliches Design passend zur Markengestaltung des Arbeitgebers. Dass das Homeoffice außerdem allen rechtlichen und ergonomischen Anforderungen gerecht wird, dafür sorgt das H3O-Konzept außerdem. Coole Moduleby HCD integrieren sich in die unterschiedlichen Lebenswelten der Mitarbeitenden – vom Officetainer im Garten bis zum smarten Sekretär oder Sessel im richtigen Corporate Design. So wird das Homeoffice zum hochwertigen dauerhaften Arbeitsort, für dessen Gestaltung und Ausstattung der Arbeitgeber in der Pflicht ist.

Den Wandel gestalten

Den Schlüssel zum Erfolg dieses Konzeptes haben die Führungskräfte in der Hand. Sie müssen gemeinsam mit den begleitenden Planern und Beratern die Mitarbeitenden mitnehmen auf die Reise. Sie müssen erklären und Begeisterung wecken. Dann bietet das H3O-Konzept viele Chancen. Denn es bringt die Arbeit zu den Menschen, belebt die kleinen Dörfer und erhält wichtige Infrastruktur in der Fläche. Das ist mehr als nur eine Reaktion auf die Pandemie: Die Arbeitswelt der Zukunft besteht gleich- berechtigt aus flexiblen Homeoffices, der Arbeit in der Hood und identitätsstiftenden Zentralen. Und diese Zukunft hat ihren Ursprung bei HCD in Münster.

HCD GmbH
Sandra Stüve
Geschäftsleitung
info@hcd-gmbh.de

Julius-Hart-Straße 12
48147 Münster
0251 – 414140
www.hcd-gmbh.de

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