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Zusammenarbeit auf digitaler Ebene

Collaboration Tools erobern den Markt. Sie beschleunigen und vereinfachen Arbeitsprozesse. Die traditionellen Kommunikationswege wie Telefon oder E-Mail haben sie bereits überholt, denn sie machen die Arbeit einfacher und effektiver. Außerdem erleichtern sie den Zugang zu Inhalten und Informationen über die Grenzen von Abteilungen oder Teams hinweg. Bei Präsentationen, Vorträgen oder Videokonferenzen erleichtern sie das Teilen von Inhalten und ermöglichen ein schnelles und unkompliziertes Abspielen von externem Content.

Mit der Einführung von Collaboration Tools ändert sich nicht nur die Art und Weise des Arbeitens. Collaboration hat wesentlichen Einfluss auf alle Bereiche und Abläufe im Unternehmen. Diese Veränderungen fangen bereits bei der Planung an – wie werden beispielsweise die Büros, Meeting- und Konferenzräume gestaltet? Welche Räume werden mit welchen Collaboration-Lösungen ausgestattet? Aber auch die Zeitplanung und insbesondere die Kommunikation erfahren wesentliche Änderungen.

Flexibles Arbeiten durch mobile Collaboration-Lösungen

Klassische Meeting- und Konferenzräume beinhalten für gewöhnlich feste Installationen der benötigten Hardware-Elemente, da für diese Räume eine gute Wiedergabe von Ton und Bild über Projektoren gewährleistet sein muss. Außerdem werden Displays, Kameras und Lautsprecher benötigt. Im Idealfall sind noch digitale Whiteboards vorhanden und das ganze System kann kabellos mit Smartphone, Tablet oder Laptop nach dem BYOD-Prinzip vernetzt werden und hat dabei eine interaktive Oberfläche, die intuitiv und einfach bedient werden kann.

All diese Komponenten müssen optimal aufeinander abgestimmt sein, daher sind sie fest installiert. Innerhalb der wachsenden, digitalen Zusammenarbeit müssen Collaboration Tools aber zunehmend mobil sein, da immer mehr Räume flexibel für Besprechungen genutzt werden. Aus Kostengründen können aber nicht alle Räume mit eigenen Collaboration-Lösungen ausgestattet sein. Karl-Heinz Theis, CEO der ML-Audio und Carbons GmbH, hat dieses Problem erkannt: „Collaboration-Lösungen sind seit einiger Zeit absolut im Fokus. Nahezu alle Unternehmen versuchen, Collaboration-Lösungen zumindest in einem Meetingraum inhouse zu installieren, um ihren Mitarbeitern und Kunden die Möglichkeit zum gemeinsamen Interagieren bieten zu können. Meeting- und Konferenzräume werden daher heute völlig anders geplant und konzeptioniert als früher. In solchen Räumen geht man oft von der klassischen Konferenzraumeinrichtung weg, hin zum allgemeinen Trend des Interagierens in einer aufgelockerten Umgebung. Hierfür werden oft Räume und andere Bereiche, die nicht zwingend mit Medientechnik ausgestattet sind, auch temporär für solche Meetings genutzt.“

Wie also können auch kleine Teams in Räumen ohne medientechnische Komplettausstattung die für die Projektarbeit erforderlichen Collaboration Tools nutzen?

Das perfekte Collaboration-System

Die Idee, ein komplexes Medientechnik-Tool zu entwickeln, entstand durch die Anfrage eines langjährigen Kunden. Als Spezialist für Lautsprechersysteme sollte die ML-Audio und Carbons GmbH ihr Soundsystem unsichtbar in eine Medienstele integrieren. „Aber nicht nur das Thema Audio war zum damaligen Zeitpunkt im Fokus, sondern auch weitere Anforderungen, die sich durch die Erfahrungen im Rahmen eines Pilotprojekts bei einem Großkunden an ein solches Mediensystem ergeben hatten, so aber am Markt nicht verfügbar waren“, so Karl-Heinz Theis. „Bei diesem Pilotprojekt wurden die Anforderungskriterien an ein medientechnisches Collaboration-System für moderne Arbeitswelten und Meetingräume, die durch die allgemeinen Trends der Digitalisierung vorgegeben sind, erarbeitet. Circa 80% der Räume werden laut Ergebnis für interaktive Meetings zwischen vier und zwölf Personen benötigt. Diese Räume sollten möglichst flexibel in kurzer Zeit und ohne bauliche Maßnahmen medientechnisch ausgerüstet oder umgestaltet werden können.“

Das neue Collaboration-System sollte als modulare, mobile und nachrüstbare Einheit funktionieren. Passend dazu sollte es ein zeitloses und an die Corporate Identity anpassbares Design haben. Selbstverständlich musste auch ein qualitativ hochwertiges Soundsystem integriert sein. Ein einfaches Handling sollte sowohl durch die intuitive Bedienung als auch durch einfachen Aufbau und Transport des gesamten Systems gewährleistet sein.

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Commwall

„Commwall“ heißt die Neuentwicklung der ML-Audio und Carbons GmbH, die seit Mitte 2018 auf dem Markt ist. Diese ist in zwei Varianten erhältlich:

Die Commwall-Karosserie mit Soundsystem ist individuell und herstellerunabhängig konfigurierbar, erfordert aber technisches Vorwissen für die Installation und Integration und richtet sich damit vor allem an AV-Systemintegratoren und Medientechniker.

Die Commwall Plug&Play ist die bereits vorgefertigte und dennoch flexible Alternative. „Commwall Plug&Play bietet, mit allen Vorteilen eines Produktes mit CE-Konformität, Pre-Sales- und After-Sales-Support, maximale Sicherheit für alle Beteiligten vom Planer über den Integrator bis hin zum Anwender. Sie lässt dabei ausreichend Spielraum für individuelle Wünsche und projektspezifische Anforderungen“, erklärt Karl-Heinz Theis.

Um dieses einzigartige Medientool zu einem umfassenden Collaboration-System zu machen, sind High-Performance-24/7-Komponenten von Sharp und ProGraphics integriert. Die smartPerform-Collaboration- und Signage-Software kommt von Immersion7.

Durch die vielen, einzigartigen Funktionen, die optimal aufeinander abgestimmt in der Karosserie integriert sind, hebt sich diese deutlich von ihrer Konkurrenz ab. Auch optisch kann sie mit dem kompakten und schlanken Format sowie dem LED-Ambientelicht punkten. Farbe und Oberflächengestaltung sind anpassbar sowohl an das Unternehmen selbst als auch an die Einrichtung des jeweiligen Meeting- und Konferenzraumes. Die notwendige hohe Sprachverständlichkeit und ein starker Sound werden durch das vollkommen unsichtbar integrierte Soundsystem möglich gemacht. Besonders praktisch ist der durch eine einzige Person durchführbare Transport und Aufbau des gesamten Systems.

Karl-Heinz Theis fasst es zusammen: „Mit dem Einsatz eines ganzheitlichen Systems wie Commwall lässt sich komplexe Medientechnik standardisiert und intuitiv bedienen sowie schnell und ohne Aufwand per Plug&Play in unterschiedlichste Raumkonzepte integrieren.“

Dadurch ist kein Team mehr auf einen festen Konferenzraum angewiesen. Stattdessen können freie Räume spontan genutzt werden.

Die Collaboration-App

Die Anwendungsoberfläche für die Commwall Plug&Play-Serie wurde von dem Softwareunternehmen Immersion7 auf Basis ihres Kreativwerkzeugs smartPerform Pro gestaltet. Auch hier teilt sich die Serie wieder in zwei Varianten auf – in die „Meet“- und die „Signage“-Version.

Commwall Plug&Play „Meet“ versteht sich als interaktive Anwendung für Meetings und Konferenzen. Die smartPerform Collaboration-App basiert auf der smartPerform Pro-Software-Plattform und ermöglicht alle nötigen Funktionen und Interaktionsmöglichkeiten für Besprechungs- und Konferenzsituationen.

„Hier decken wir alle gängigen Use Cases ab, die in Konferenzen quasi immer auftreten“, erklären die Geschäftsführer von Immersion7, Stefan Schönfeldt und Dr. Rainer Pollak. „Die Collaboration-App vereint dabei Funktionen für Meeting, Präsentation und Collaboration in einer intuitiven Anwenderoberfläche. Wenn Kundenwünsche mit der aktuellen Version der Collaboration-App nicht abbildbar sind, ermöglicht ein Upgrade auf smartPerform Pro eine individuelle Anpassung. Das ist ein herausragendes Merkmal unserer Lösung.“

Vorteile der Commwall Plug&Play “Meet”:

  • intuitive Bedienung mit drei Basis-Layouts als Oberflächendesign
  • einfache Konfiguration für Sprachauswahl, Design und IT-Funktionen
  • direkter Zugriff auf alle Medieninhalte im Netzwerk oder auf internen Rechnern
  • Single- und Multi-Fenster-Darstellung, zoombare Inhalte
  • Einbindung von Live-Quellen, Videokonferenzen und BYOD-Endgeräten
  • Öffnen von externen Anwendungen und Programmen wie z.B. MS Office
  • Annotieren aller Inhalte
  • interaktives Whiteboard
  • Speichern und Teilen von Meetingergebnissen

Bei der zweiten Variante, Commwall Plug&Play „Signage“, handelt es sich um ein Informationssystem, das darauf ausgelegt ist, Inhalte wie Werbefilme, Produktbilder oder Präsentationen abspielen zu können. Solch eine Digital-Signage-Anwendung funktioniert als vernetztes System beispielsweise in öffentlichen Bereichen oder auf dem Firmencampus.

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Schnelles, innovatives und modernes Arbeiten mit Plug&Play

„Den Bedarf an kompakten Meeting- und Collaboration-Lösungen gibt es schon lange“, erkannte Stefan Schönfeldt. „Die Funktionsvielfalt der Commwall würde – als Einzelkomponenten installiert – einen erheblichen Aufwand an baulichen Maßnahmen benötigen. Das ist oft schwierig in angemieteten Gewerbeflächen. In einer modernen Arbeitsumgebung werden diese Technologien aber heute benötigt und die Commwall bündelt das alles bei minimalem Integrationsaufwand und hochwertigem Design – eben Plug&Play.“

Bereits vorhandene Standards, Anwenderprogramme oder IT-Prozesse lassen sich dank der flexiblen Konfiguration in die Collaboration-App integrieren und mit der einheitlichen Benutzeroberfläche verbinden.

„Neben den Konzernen sind doch besonders kleinere und mittelständische Betriebe darauf angewiesen, dass sie schneller und innovativer sind als ihre Marktbegleiter“, so Stefan Schönfeldt. „Die Commwall Plug&Play ist mit ihrem Design- und Technologie-Anspruch hier ganz weit vorne dabei.“


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ML-Audio und Carbons GmbH
Karl-Heinz Theis, CEO
info@mlaudio.de
www.mlaudio.de

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