Erinnern Sie sich noch an ihren letzten Urlaub? Wo waren Sie? Am Meer, in den Bergen, im Wald oder an einem kleinen See? Während Sie vielleicht wandern oder schwimmen waren oder einfach nur entspannten, woran haben Sie gedacht? Vielleicht nicht alle, aber doch einige von Ihnen werden sich daran erinnern, dass Sie eine ihrer besten Ideen, ihrer kreativsten Gedanken und spontansten Einfälle im Urlaub in der Natur hatten.

Denn seit ihren Ursprüngen leben und erleben die Menschen die Natur. Edward Osborne Wilson, ein amerikanischer Soziobiologe entwickelte in den frühen 90er-Jahren eine Theorie, die besagt, dass der Mensch im Laufe der Evolution eine Affinität zu den vielen Formen des Lebens und zu den Habitaten und Ökosystemen entwickelte, die Leben ermöglichen. Wir fühlen uns zur Natur hingezogen und dadurch erhalten wir sie auch. Doch beides ist in den letzten Jahrhunderten in Vergessenheit geraten.

Dörfer wurden zu Städten, deren Bebauung immer mehr und mehr die Natur verdrängte. Die Industrialisierung zog die Menschen in Fabriken und Unternehmen. Heutzutage verschanzen sich Wissensarbeiter in Büros und hinter Bildschirmen.

Der Zugang zur Natur steht uns oftmals nur in der Freizeit oder im Urlaub offen. Ob es an der Pandemie liegt oder an einem generellen Umdenken, was Arbeitsorte oder Arbeitsstrategien angeht – die Natur rückt aktuell wieder in den Fokus vieler Unternehmen.

Arbeit in und mit der Natur – Biophilie im Alltag

Doch wie ist es realisierbar, die Natur wieder in den Alltag zu integrieren? Nicht jeder hat die Möglichkeit, sein Büro auf der Terrasse einzurichten oder in der Mittagspause einen Waldspaziergang zu machen. Oftmals ist es auch Gewohnheit, ins Büro zu fahren oder sich hinter dem Schreibtisch zu verstecken.

Diese Gewohnheiten zu verändern und Mensch und Natur wieder näher zusammenzubringen, ist das Ziel der Beratungen und Workshops von Ozadi.

Dabei geht es nicht nur darum, bei der Arbeit aus dem Fenster zu schauen – was allerdings wirklich die Produktivität erhöhen kann, – sondern die Natur als transformatives Werkzeug für ein erfolgreicheres Arbeitsleben zu nutzen.

Eine Studie der Universität of Kansas hat bereits 2012 ergeben, dass Menschen aus allen Gesellschaftsschichten eine verblüffende kognitive Verbesserung zeigen – zum Beispiel eine 50-prozentige Erhöhung ihrer Kreativität – nachdem sie für ein paar Tage in der Natur gelebt haben.

Viele von uns haben dieses Phänomen, wie bereits erwähnt, schon im Urlaub erlebt. Ohne den täglichen Druck und die ständigen Ablenkungen durch Smartphone, Telefon oder auch E-Mail, in der Natur haben wir oft die besten Ideen. Ruth Atchley, Associate Professor und Lehrstuhlinhaber für Psychologie an der Kansas University, fasst zusammen, dass die Natur den menschlichen Geist ohne die oft bedrohlichen Ablenkungen des Arbeitsalltags im 21. Jahrhundert stimulieren könnte. „Die Natur ist ein Ort, an dem unser Geist sich ausruhen, entspannen und diese Bedrohungsreaktionen im Stich lassen kann“, sagte Atchley. „Deshalb haben wir Ressourcen übrig – kreativ zu sein, einfallsreich zu sein, Probleme zu lösen –, die es uns ermöglichen, bessere, glücklichere Menschen zu sein, die sich produktiver mit anderen auseinandersetzen.“

Natur kann uns also kreativer, motivierter und produktiver machen. Warum also verbarrikadieren wir uns in Häusern und Büros?

Natur und Arbeit sinnvoll zusammenbringen

Die Antwort darauf kann nur sein, sich aus der Komfortzone Büro herauszubewegen in eine neue, ursprüngliche Komfortzone – die Natur.

Ozadi hilft mit Workshops und Beratungen Unternehmen da- bei, sich wieder der Natur zuzuwenden und diese durch neue Gewohnheiten, Umgestaltung des Arbeitsbereiches oder sogar Neugestaltung von Büroflächen, in den Alltag zu integrieren.

Ein erster Schritt dabei ist es, zu erkennen, warum wir die Natur am Arbeitsplatz brauchen, sowie praktische Werkzeuge zu erhalten, um dies umzusetzen.

Die langfristige Gestaltung neuer Gewohnheiten spielt dabei eine große Rolle. Ein Fortschritt ist es beispielsweise schon, einen Spaziergang im Park in der Mittagspause zu machen oder das ein oder andere Meeting einfach nach draußen – ins Grüne – zu verlegen. Ozadi bietet hier Lehrpläne, die anleiten, „ihre Natur“ zu finden und die Macht von Gewohnheiten zu nutzen, um Engagement, Verbindung und Wohlbefinden am Arbeitsplatz zu verbessern.

Mit drei einfach umsetzbaren Tipps können Sie starten und die Natur in ihren Alltag integrieren:

  1. Die grüne Pause
    Ein Spaziergang in der Natur und die Beobachtung der Natur reduziert Stress und Herzfrequenz. Verwenden Sie alle Ihre Sinne, um die Elemente wahrzunehmen: frische Luft, Laub, Tierwelt, Wasser und Himmel. Stehen und vor allem zu Fuß gehen bieten zusätzliche gesundheitliche Vorteile während dieser Pausen.
  2. Jede Stunde
    Machen Sie jede Stunde eine 5-minütige Pause in oder mit der Natur, egal ob sie nach draußen schauen oder nach draußen gehen, um frische Luft zu schnappen.
  3. Zweimal am Tag
    Planen Sie am Morgen und am Nachmittag jeweils 15-30 Minuten Naturpausen ein. Nutzen Sie Ihre Mittagspause beispielsweise für einen Spaziergang in der Natur, um wieder Energie zu tanken.

Sie werden sehen, dass Sie sich erholter fühlen, motivierter und kreativer sind, wenn Sie diese Tipps langfristig in Ihren Alltag in- tegrieren.

Darüber hinaus können Sie auch weitere Unternehmungen planen, ihren Arbeitsplatz und -alltag biophiler zu gestalten. Mehr natürliche Formen und Farben in der Raumgestaltung und Dekoration, Team-Retreats in der Natur oder auch biophile Gestaltung neuer Arbeitsräume sind nur einige Beispiele.

OZADI
Philip Vanhoutte
Founder
philip@smarterworking.io

Sparredreef 5
BE-8490 Varsenare
+3250384700
www.ozadi.net

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